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Fleischrindertag 2015

Schau-Bericht
 
Die erste Gruppe Charolaisrinder wurde von zwei vielversprechenden Färsen aus dem Zuchtbetrieb Gries, Laubach, angeführt. Die Flashback-Tochter Gotika konnte sich gegen ihre Herdengefährtin Anke, eine Natur-Tochter, durchsetzen. In der nächsten Runde gab es ein klares Votum für die Nico-Tochter Deleila aus dem Betrieb Erhard und Stefan Damm, Dautphetal, ein Rind mit einer perfekten Erscheinung für das Zuchtziel der Charolais und auch hier kam es zu einem Doppelsieg der gleichen Adresse, denn die Haakon-Tochter Sina setzte sich mit ihren Vorteilen in Entwicklung und Rassemerkmalen gegen die weiteren Konkurrentinnen durch. Bei der Festlegung der Siegerin gab es dann auch ein eindeutiges Votum für Deleila, die sich auch hier mit ihren exzellenten Typmerkmalen durchsetzen konnte und sehr starke Beachtung von allen Seiten bekam. Bei der Vergabe des Reservesiegertitels verblieb Clemens Braschos in der Reihenfolge der Klasse und entschied sich für Sina, ebenfalls aus dem Zuchtbetrieb Damm, die sich als sehr zukunftsträchtiges Tier im Charolaistyp zeigte. Bei den Charolaiskühen ging der Siegertitel an die Norbert-Tochter Gerdi von Matthias Hofius, Bad Berleburg, die durch ihre Breite, Rumpfigkeit und das hervorragende Kalb zu punkten wusste. Wiederum in Top-Form vorgestellt sicherte sich der Natur-Sohn Nils von Nicole Eigenbrod, Branders, zum zweiten Mal hintereinander den Siegertitel bei den Charolais-Bullen, ein Vererber mit sehr viel Kapazität und dazu bestens vorbereitet.
 
 
Auktions-Bericht
 
Die Charolaiszüchter konnten ebenfalls eine gute Spitzengruppe mit Bullen der unterschiedlichsten Pedigrees anbieten. Der Siegerbulle kam aus dem Zuchtbetrieb von Nicole Eigenbrod, Branders, ein top harmonischer, leistungsbereiter Sohn des Landessiegers Nils, der seine neue Heimat im gleichen Landkreis haben wird. Der sehr harmonische und korrekte Reservesieger, ein natürlich hornloser Le Grande-Sohn von Sebastian Brühl, Laisa, wurde von einer aktiven hessischen Adresse erworben. Den Tageshöchstpreis erreichte dann der sehr rassetypische Ninas-Sohn aus einer bewährten Mutterlinie von Volker Reinhard, Brechen, der in einem Betrieb im Sauerland für Nachwuchs sorgen wird. Sehr erfolgreich im Verkauf war auch Tobias Reichert aus Grünberg mit seinem reinerbig typisierten, sehr leistungsbereiten Mars-Sohn, der von ZBH und LTR für den Einsatz auf der Besamungsstation in Erfurt angekauft wurde. Weitere Bullen mit bestem Erscheinungsbild wurden von Werner Kahler, Wetter, Johannes Rabenau, Londorf, und der Gries GbR, Laubach, vorgestellt, die durchweg flott verkauft wurden und bei geräumtem Markt bildete sich ein Durchschnittspreis von 2.718,- €.

Der Bericht wurde bereitgestellt von
Jost Grünhaupt
LLH